TIPPS UND TRICKS FÜR DIE ERSTE FAHRT MIT EINEM VAN ODER REISEMOBIL
Kategorien: Reisemobil, Van, Tipps und Tricks
Veröffentlichung: 19.04.2021

Typische Anfängerfehler - wer kennt sie nicht! Auch beim ersten Campingurlaub bleiben sie häufig nicht aus. Damit auf Ihrer ersten Tour mit einem Mietfahrzeug oder Ihrem eigenen Van oder Reisemobil nichts schief geht, haben wir für Sie einige Tipps und Tricks vorbereitet. Wir zeigen Ihnen die häufigsten Anfängerfehler und wie man sie am besten umgeht.

  1. Unvorbereitet losfahren
    Die Vorfreude ist groß und am liebsten möchte man sofort in den wohlverdienten Urlaub starten. Doch unvorbereitet loszufahren, gerade nach der Winterpause, kann sehr schnell die Urlaubvorfreude trüben. Nehmen Sie sich vor der Abfahrt genügend Zeit, um die wichtigsten Punkte an Ihrem Fahrzeug zu checken. Überprüfen Sie den Luftdruck der Reifen, reinigen Sie den Wassertank, laden Sie die Bordbatterie und checken Sie den Füllstand der Gasflaschen. Wie Sie Ihren Malibu startklar für die erste Tour nach der Winterpause machen, haben wir Ihnen mit Hilfe einer Checkliste zusammengefasst.
     
  2. Den Van oder das Reisemobil ohne Plan beladen
    Zunächst ist es wichtig, dass Sie das tatsächliche Leergewicht des Fahrzeugs und das zulässige Gesamtgewicht Ihres Fahrzeugs kennen, nur so können Sie die maximale Zuladung berechnen. Versuchen Sie außerdem, Ihr Urlaubsgepäck logisch und durchdacht zu verstauen, sodass Sie es leicht und schnell wiederfinden. Das Gepäck unüberlegt und chaotisch in den Van oder in das Reisemobil zu laden, ist nicht empfehlenswert. Allgemein gilt für die Gewichtsverteilung: Schweres nach unten, Leichtes nach oben – so wird das Fahrzeug durch einen tief liegenden Schwerpunkt stabilisiert.
     
  3. Ungesichertes Gepäck
    Ein wichtiger Hinweis gleich zu Beginn: Ihre Unterkunft bewegt sich bzw. rollt. Deshalb sollte Ihr Gepäck gut und sicher verstaut sein. In den Malibu Vans und Reisemobilen haben Sie ausreichend Stauraum, um Ihr Gepäck zu verstauen. Prüfen Sie vor Abfahrt, ob alle Klappen geschlossen und verriegelt sind, sodass Sie während der Fahrt nicht durch umherfallende Gegenstände abgelenkt werden.
     
  4. Abfahrt mit vollem Frischwassertank
    Camping-Neulinge füllen den Frischwassertank vor Abfahrt so voll wie nur möglich. Profis hingegen füllen nur so viel Wasser in den Tank, wie für die Fahrt nötig ist. Jeder Liter bedeutet mehr Gewicht, das das Fahrzeug stemmen muss. Die Frischwassertanks in den Malibu Vans und Reisemobilen fassen zwischen 80 und 125 Liter. Allerdings reichen in der Regel zwischen 30 und 60 Liter aus, um während der Fahrt die Hände zu waschen und die Toilette zu benutzen. Außerdem kann auch an den meisten Tankstellen der Frischwassertank ohne Probleme aufgefüllt werden.
     
  5. Während der Fahrt im Van oder Reisemobil umhergehen
    Gleich wie im PKW gilt auch im Reisemobil und Van die Anschnallpflicht. Diese gilt nicht nur für Fahrer und Beifahrer, sondern auch für alle Mitfahrenden – egal ob Kind oder Hund. Ein Aufenthalt im Bett der Mitfahrer während der Fahrt ist ebenfalls nicht erlaubt. Bei Kauf oder Miete muss deshalb darauf geachtet werden, dass die Zahl der mitfahrenden Personen der Anzahl der Sitzplätze mit Sicherheitsgurt entsprechen. In unseren Vans haben Sie vier und in unseren Reisemobilen optional bis zu fünf Sitzplätze mit einem 3-Punkt-Gurt. Dank spezieller Sicherungssysteme für Ihre geliebten Vierbeiner, können auch sie unbedenklich im Van oder Reisemobil mitreisen.
     
  6. Fahrweise wie mit einem PKW
    Vor Abfahrt sollten Sie auf jeden Fall eine kurze Testfahrt mit dem Wohnmobil oder Van machen. Auch wenn einige unserer Malibu Vans und Reisemobile kompakte Außenmaße haben, dürfen Sie dennoch nicht vergessen, dass das Fahrzeug vor allem im bepackten Zustand ein anderes Gewicht hat. Außerdem verlangen Wohnmobile und Vans beim Fahren mehr Umsicht als bei der Fahrt mit einem PKW. Der richtige Blick in die Außenspiegel, das Fahrverhalten in Kurven, das Bremsverhalten mit einem vollbepackten Fahrzeug und das Rangieren auf engem Raum muss gelernt sein. Unser Tipp: Üben Sie vor Beginn einer großen Reise an einem Sonntagnachmittag auf einem leeren Parkplatz oder nehmen Sie an einem organisierten Fahrsicherheitstraining teil.
     
  7. Navis blind vertrauen
    In der heutigen Zeit ist die Streckenplanung und die Fahrt zum Reiseziel kaum mehr ohne ein Navigationsgerät vorstellbar. Immer wieder lotsen die kleinen elektronischen Helfer ahnungslose Reisemobilisten in verwinkelte Gassen oder über holprige Schleichwege. Es gibt auch Navis, bei denen Sie die Gegebenheiten z.B. Größe und Gewicht Ihres Fahrzeugs eingeben können und diese Eigenschaften dann bei der Routenplanung berücksichtigen werden. Allerdings sollte dennoch, auch bei einem solchen Navi, eine gesunde Skepsis bleiben. Deshalb unser Tipp: Befolgen Sie die Anweisungen des Navis nicht blind, sondern verlassen Sie sich auch auf Ihren eigenen Instinkt und achten Sie auf Verkehrsschilder.  
     
  8. Fahren ohne Pause
    Natürlich möchte man immer so schnell wie möglich am Ziel ankommen. Allerdings kann eine Marathonfahrt schnell zu einem Kraftakt werden. Versuchen Sie, zu lange Tagesetappen zu vermeiden. Das Motto beim Camping heißt: „Der Weg ist das Ziel“. Sollte es sich dennoch nicht vermeiden lassen, lange Strecken am Stück zu fahren, sollten Sie auf jeden Fall einen Fahrerwechsel einplanen. Unser Tipp: Versuchen Sie immer vor Sonnenuntergang Ihr Ziel zu erreichen, so können Sie noch bei Tageslicht ankommen, Ihr Fahrzeug vom Fahr- in den Schlafmodus versetzen und den Abend gemütlich vor Ihrem Wohnmobil oder Van ausklingen lassen. 
     
  9. Im Hochsommer einen Stellplatz in der Sonne suchen
    Im Sommerurlaub kann man eigentlich nicht genug Sonne abbekommen. Obwohl die Malibu Vans und Reisemobile bestens isoliert sind, sollten Sie dennoch bei der Stellplatz-Suche bedenken, dass man die Sommerhitze nicht so schnell aus dem Fahrzeug bekommt, wenn es den ganzen Tag der prallen Sonne ausgesetzt ist. Falls sich die direkte Sonne nicht verhindern lässt, machen Sie tagsüber die Rollos runter und lüften Sie abends gut durch. Sollten Sie aus dem Schwitzen nicht mehr herauskommen, könnten Sie in unseren Vans und Reisemobilen auch die Klimaanlage anmachen und Ihre Wunschtemperatur einstellen.
     
  10. Hinauszögern der Abwasserentsorgung
    Zu den unschönen Aufgaben beim Campingurlaub gehört wohl das sogenannte "Dumping", die Entsorgung des Abwassers. Dabei wird zwischen dem Grauwasser – von Dusche, Spül- und Waschbecken – und Schwarzwasser, das Abwasser aus der Toilette, unterschieden. Ein bisschen Disziplin muss sein: Besonders das Schwarzwasser sollte regelmäßig geleert werden, um zu vermeiden, dass es zu unangenehmen Überraschungen beim nächsten Gang auf das stille Örtchen kommt.
     
  11. Überhastete Abreise
    Das Frühstück ist zu Ende, weiter geht es zum nächsten spannenden Ziel. Vor allem bei Regenwetter reizt der schnelle Aufbruch. Wir empfehlen aus eigener Erfahrung: Nehmen Sie sich genug Zeit, den ganzen Wohnraum aufzuräumen, sonst geht in der nächsten Kurve garantiert irgendetwas geräuschvoll zu Boden. Checken Sie in Ruhe den Innenraum: Sind Schränke, Kühlschrank und Dachluken geschlossen? Ein Rundgang ums Wohnmobil zeigt, ob das Stromkabel getrennt sowie Fenster und Stauraumklappen geschlossen sind. Ist eine Ver- und Entsorgungsstation vor Ort? Dann sind die unvermeidlichen Handgriffe schnell erledigt – und mit etwas Frischwasser an Bord sowie leerem Abwasser- und Fäkaltank kann man neuen Abenteuern viel entspannter entgegensehen.