REISETIPP: SPANIEN - ROADTRIP DURCH ANDALUSIEN
Kategorien: Tipps und Tricks
Veröffentlichung: 02.12.2020

Am südlichsten Zipfel Europas liegt eine der schönsten Regionen Spaniens und ein absolutes Reisehighlight in Europa. Andalusien ist weltweit bekannt für seinen hervorragenden Sherry, den anmutigen Flamenco-Tanz und den traditionellen Stierkampf. Durch die ideale Lage und das fast ganzjährig schöne Wetter zieht die Region jedes Jahr Millionen von Touristen an. Entdecken Sie Spanien von einer völlig neuen Seite auf einer der schönsten Routen Südeuropas.

Startpunkt der Reise ist die Hauptstadt Sevilla. Als pulsierendes Herz der autonomen Region Andalusiens ist sie Dreh- und Angelpunkt der lokalen Kultur. Auch der Flamenco hat hier seinen Ursprung. In Sevilla sollten Sie sich unbedingt ein Wochenende Zeit lassen, um die Stadt ausgiebig zu erkunden. Insbesondere lohnt sich das Museo de Baile Flamenco und der beeindruckende Metropol Parasol. 

Weiter geht es in südwestlicher Richtung in die kleine Stadt El Rocío. Der Wallfahrtsort erinnert durch seine besondere Architektur an den Schauplatz eines Westernfilms. Der nahe Nationalpark Coto de Doñana sowie der Stadtstrand von Matalascañas gehören zu den beliebtesten Attraktionen vor Ort. Von hier aus geht es am nächsten Morgen direkt weiter nach Cádiz, die wichtigste Hafenstadt Andalusiens und nebenbei auch eine der ältesten Städte Europas. Zu den ausgesprochenen Highlights gehört die Markthalle Cádiz Mercado Central und die Calle Virgen de la Palma, eine beliebte Straße mit hunderten kleinen Bars und Restaurants. 

Von Cádiz aus geht es nun in Richtung Gibraltar mit zwei Zwischenstopps in Vejer de la Frontera und Tarifa. Obwohl Gibraltar noch zur iberischen Halbinsel gehört, ist das Gebiet kein Teil Spaniens, sondern britisches Überseegebiet. Mit der Gondel kommen Sie problemlos auf den 426 Meter hohen Fels von Gibraltar, das inoffizielle Wahrzeichen der Stadt. Aber Vorsicht, hier treiben hunderte wildlebende Affen ihr Unwesen. Sie sind zwar in der Regel sehr zahm, sollten aber unter keinen Umständen gefüttert werden. 

Über die sogenannte Straße der Weißen Dörfer führt die Route durch einige der beliebtesten Surfer-Destinationen Europas. Hier gibt es auch den gefährlichsten Wanderweg Spaniens. Der atemberaubende Pfad führt durch tiefe und steile Schluchten und über hohe Brücken. Zum Glück wurde der Weg 2015 renoviert und ist seitdem relativ sicher zu begehen. 

Weiter führt Sie die Route entlang der Küste nach Norden in den Naturpark El Torcal, dessen beeindruckende Felsformationen die Landschaft in ein Märchenland verzaubern. Auch lohnt sich ein Abstecher zur Laguna de Fuente de Piedra, wo wild lebende Flamingos in ihrer natürlichen Umgebung beobachtet werden können.

In der Touristenhochburg Málaga neigt sich die zweiwöchige Reise ihrem Ende zu. Hier können Sie noch einmal die gesamte Kultur Andalusiens in einer Stadt erleben und entspannt den Urlaub ausklingen lassen.

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